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Aufsichtsrat der Stadtwerke trifft erste Festlegungen zum Bäderkonzept in Gelsenkirchen

von Janin Meyer-Simon

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH (SG) hat in seiner gestrigen Sitzung die Vorlage der Geschäftsführung, die auf einem externen Bedarfskonzept und auf den Ergebnissen einer internen Projektgruppe beruht, ausführlich diskutiert.

Auf Basis der vorgelegten Vorschläge hat der Aufsichtsrat für das weitere Vorgehen einstimmig folgende Festlegungen getroffen:

  1. In der Stadt Gelsenkirchen wird das Schul- und Vereinsschwimmen in seiner heutigen Form dauerhaft sichergestellt.
  2. Ausreichende Wasserzeiten für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt werden auch künftig angeboten.
  3. Kurz- bis mittelfristig entsteht im Stadtbezirk Mitte ein neues Hallenbad.
  4. Das Hallenbad Buer bleibt mit seinen heutigen Kapazitäten erhalten.
  5.  Das Hallenbad Horst bleibt mit seinen heutigen Kapazitäten erhalten.

Festlegungen zu den übrigen Bädern wurden noch nicht getroffen, hierzu hat der Aufsichtsrat noch Informationsbedarf. Die Geschäftsführung ist beauftragt, bestimmte Fragen zu klären, die dann auf einer Sondersitzung im Mai beraten werden sollen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Dr. Klaus Haertel hält einen breiten gesellschaftlichen Konsens über die künftige Bäderlandschaft für erforderlich. Er begrüßt ausdrücklich die Ankündigung der Geschäftsführung, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gelsenkirchen sowie die betroffenen Vereine an dem Diskussions- und Entscheidungsprozess zu beteiligen.

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Klaus Haertel erklärt: „Viele Bürgerinnen und Bürger sind emotional betroffen, wenn es um Schwimmbäder geht. Um die vielfältigen Interessenslagen angemessen zu berücksichtigen, halten wir eine aktive Einbindung der Öffentlichkeit, der Schulen und der Vereine für notwendig. Ziel ist ein zukunftsfähiges Bäderkonzept für unsere Stadt, das von einer breiten Mehrheit in Gelsenkirchen getragen wird.“

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