Bäderkonzept Gelsenkirchen

von Janin Meyer-Simon

Standort Glückauf-Kampfbahn ist nur eine von mehreren Optionen

Zentralbad Gelsenkirchen

Gelsenkirchen, 20. Oktober 2016.  Die Sicherstellung des Schul- und Vereinsschwimmens in seiner heutigen Form, ausreichende Wasserzeiten für die Bürgerinnen und Bürger, ein neues Hallenbad im Stadtbezirk Mitte und die Erhaltung der heutigen Wasserkapazitäten im Hallenbad Buer sowie Horst: Das sind die Eckpunkte des Bäderkonzepts, an dem die Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH (SG) weiterhin arbeiten. Ein extra dafür eingerichteter Koordinierungskreis, an dem Vertreter und Vertreterinnen der Stadt und des Schul- und Vereinsschwimmens in den vergangenen Monaten beteiligt waren, sammelte unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Nutzerinteressen, kommunaler Abstimmungen sowie der Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit möglichst viele Ideen und Vorschläge.

Denkbare Szenarien des neuen Bäderkonzepts werden diskutiert, zuletzt Ende September im Aufsichtsrat der SG. Standortvorschläge für mögliche Neubauten, wie z. B. der diskutierte Standort Glückauf-Kampfbahn stehen zur Debatte, müssen aber noch genauer unter die Lupe genommen werden.

„Der gesamte Findungs- und Entscheidungsprozess ist sehr aufwendig. Gerade eine Variante Neubau am Standort  des heutigen Zentralbades muss genau überlegt sein. Schließlich bedeutet dies, dass für mehr als zwei Jahre kein Schwimmbetrieb für die Öffentlichkeit sowie für Schulen und Vereine dort möglich wäre. Das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, genau zu analysieren und zu überlegen, wie die Zukunft der Bäder in Gelsenkirchen langfristig ebenso attraktiv wie sinnvoll gestaltet werden kann.“, erklärt SG-Geschäftsführer Ulrich Köllmann. 

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