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Gelsen-Log.: Gabriele Preuß und Joachim Poß besuchen Hafen in Gelsenkirchen

von Janin Meyer-Simon

Austausch mit Hafenanrainern über Vorteile des Standorts Hafen Gelsenkirchen

Auf einer Rundfahrt mit der hafeneigenen Eisenbahn gewannen die Politiker Eindrücke über das Geschehen im Hafen. (v.l.n.r. Stadtwerke Geschäftsführer Ulrich Köllmann, SPD-Europaabgeordnete Gabriele Preuß, SPD-Bundestagsabgeordneter Joachim Poß)

Gelsenkirchen, 26.08.2015. Die SPD-Europaabgeordnete Gabriele Preuß und der SPD-Bundestagsabgeordnete Joachim Poß besichtigten heute den Hafen Gelsenkirchen. Auf einer Rundfahrt mit der hafeneigenen Eisenbahn konnten die Politiker Eindrücke über das Geschehen im Hafen gewinnen. Das Großtanklager von BP, der Schwerlastkran der Firma Siefert, die Produktionsanlagen und Betriebsgrundstücke des Unternehmens Trimet sowie Müllers Mühle waren Teil der Route. In einem Gespräch mit Gelsen-Log. Geschäftsführer Ulrich Köllmann und weiteren Hafenanrainern tauschten sich die Politiker über wirtschaftliche Schwerpunkte, Standortvorteile, Frachtumschlag und Infrastrukturprojekte im und um den Hafen aus. 

Gabriele Preuß, die im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr des Europäischen Parlaments unter anderem die Berichterstattung für das Themenfeld Binnenschifffahrt übernommen hat, betont die Wichtigkeit des größten Hafenstandortes am Rhein-Herne-Kanal: „Der multimodal erschlossene Hafen Gelsenkirchen ist der Knotenpunkt für den Gütertransport zu Wasser, Schiene und Straße im mittleren Ruhrgebiet. Er entlastet den Verkehrsträger Straße erheblich und birgt viele Standortvorteile für die über 60 ansässigen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen."

Joachim Poß, der die Entwicklung des Hafens Gelsenkirchen seit Jahren intensiv verfolgt, erklärt: „Die im Hafen ansässigen Unternehmen sind mit ihren Produkten und Gütern weit über die Grenzen des Ruhrgebietes hinaus erfolgreich. Dies belegt, dass der Hafen Gelsenkirchen sowohl für die Stadt als auch für die Wirtschaft von großer Bedeutung ist."

Ulrich Köllmann wies im Gespräch mit den Politikern auch auf die rasante technische Entwicklung des Hafens hin, die fortschrittliches Arbeiten in der Logistikbranche erst möglich macht. „Die von Seiten der Wirtschaft und Politik geforderte breitbandige Anbindung an das Glasfasernetz ist im Hafen Gelsenkirchen bereits verwirklicht. Das hochmoderne Glasfasernetz der Stadtwerke-Tochter Gelsen-Net trägt zu einem reibungslosen Arbeitsablauf bei und ist somit ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal“, so Ulrich Köllmann.

Informationen zum Hafen Gelsenkirchen:

Die Stadt Gelsenkirchen ist mit ihren Häfen nach der Auswertung des Landesamtes für Statistik NRW einer der am Umschlag gemessen größten Hafenstandorte in NRW. Gelsen-Log. ist der Betreiber des multimodal erschlossen Hafens Gelsenkirchen und steht als zuverlässiger und kompetenter Partner für Logistiker, Spediteure, Verlader- und Transportunternehmen, Produzenten sowie Service-Unternehmen zur Verfügung. Von Gelsenkirchen aus werden in einem Radius von nicht einmal 150 Kilometern 30 Millionen Verbraucher erreicht. Per Binnenschiff sind die Westhäfen Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam (ZARA) in ca. 20 Stunden erreichbar. Das Gleisnetz des Hafens ist angeschlossen an das öffentliche Eisenbahnnetz. Über die Anschlussstellen der Autobahnen A42, A2, A40, A52 ist der Hafen optimal über die Straße zu erreichen.

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