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Neues „Gesicht“ für Stadtwerke-Gebäude

von Janin Meyer-Simon

Fassadenmodernisierung der Hauptverwaltung in der Ebertstraße

Modernisierungsbedürftige Fassade an der Ebertstraße 30

Gelsenkirchen, 19. März 2014. Die sechzig Jahre alte Sandsteinfassade der Stadtwerke Hauptverwaltung an der Ebertstraße 30 wird saniert. Die Modernisierungsmaßnahme erfolgt aus energetischen und ästhetischen Gründen; vor allem aber ergaben neuerliche Gutachten, dass die Verankerung der Fassade durch Korrosion erheblich geschwächt und somit die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Eine besondere Herausforderung stellt die Sanierung im laufenden Bürobetrieb dar, etwa 100 Stadtwerke Mitarbeiter sind betroffen.

Erste Vorbereitungen und Demontagearbeiten von Außenanlagen wurden bereits durchgeführt. Mit den Abrissarbeiten an der bestehenden Fassade soll noch in diesem Quartal begonnen werden. Die Gesamtbauzeit wird laut Vorplanung von den Projektbeteiligten auf zehn Monate geschätzt.

Durch die Sanierung bei laufendem Betrieb wird eine Einsparung von Kosten ermöglicht, die bei einer wochen- oder monatelangen Schließung des Gebäudes entstanden wären. Auch die zentrale Lage und der tägliche Publikumsverkehr werden berücksichtigt. „Hierfür setzen wir auf ein bewährtes Verfahren. Wir montieren die neue Fassade ohne tatsächliche Eingriffe in die bestehende Konstruktion. Die Fensterrahmen werden vor die Brüstungen gesetzt und die neuen Kalksteinplatten werden ohne sichtbare Befestigung in eine Aluminium-Unterkonstruktion eingehängt“, erklärt Projektbetreuerin Giggi Heuss. Diese Art der Montage ist gegenüber einer Putzfassade witterungsunabhängig, spart Zeit und Kosten.

Basis für diese nicht alltägliche Modernisierungsmaßnahme sind eine detaillierte und logistische Vorplanung und technisches Know-How. Das Projekt wird von einem erfahrenen Team, seitens der Stadtwerke-Gruppe bestehend aus Giggi Heuss, Dr. Jörg Plischka und Markus Thiemann sowie dem externen Architekturbüro Gatermann + Schossig, gesteuert.

Ziel ist es, den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu stören. Dies stellt die Projektbeteiligten vor besondere Herausforderungen. „Es wird in den nächsten Monaten laut und staubig werden. Doch da der Putz an der Fassade bröckelt, besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf. Allein aus energetischer Sicht und der Erhöhung des Nutzerkomforts ist es an der Zeit, tätig zu werden“, erklärt Facility Manager Markus Thiemann.

Um das sechsgeschossige Gebäude für die nächsten Jahre zukunftssicher zu machen, wird neben der allgemeinen Gebäudeinstandsetzung vor allem nach den Anforderungen der neuesten Energieeinsparverordnung gearbeitet.

„Die Fassadensanierung ist ein Gewinn: Sie ist nicht nur die Visitenkarte unseres Unternehmens, sondern gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz“, freut sich Prokurist Dr. Jörg Plischka. Durch den verringerten Energiebedarf des Gebäudes reduziert sich der Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid. Die Erhöhung des Nutzerkomforts für die Mitarbeiter wird somit mit einer energetischen Optimierung verbunden.

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