Auch wir verwenden Cookies - aber nur für unsere Statistik. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Datenschutz.  

Gleichstellung in der Stadtwerke-Gelsenkirchen-Gruppe

Frauenförderungsgesetz

Am 1. Mai 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst durch den Bundestag in Kraft getreten. Mit den gesetzlichen Regelungen zur Geschlechterquote und der Festlegung verbindlicher Zielgrößen soll der Anteil von Frauen in Führungspositionen mittelfristig gesteigert werden.

Mit Einführung des Gesetzes wurden alle Unternehmen der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH auf den Ebenen Geschäftsführung und den beiden oberen Führungsebenen analysiert. Daraufhin wurde eine Zielgröße mit einer Umsetzungsfrist jeweils bis zum 30. Juni 2017 und bis zum 30. Juni 2022 entwickelt. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH hat der Zielvereinbarung mit Beschluss vom 13. September 2017 zugestimmt.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH besteht gemäß § 8 des Gesellschaftsvertrages aus 18 Mitgliedern. Davon sind derzeit vier Frauen. Das entspricht einer Quote von 22,2 Prozent. Ziel ist, bis zum 30. Juni 2022 diesen Anteil beizubehalten.

Die Geschäftsführung besteht aus einer Person, so dass sich die Festlegung einer Zielgröße erübrigt.

Der Frauenanteil auf der ersten Ebene unterhalb der Geschäftsführung beträgt zurzeit 0 Prozent und soll bis zum 30. Juni 2022 beibehalten werden.

In der zweiten Ebene unterhalb der Geschäftsführung gab es im Juni 2017 bei der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH eine weibliche Führungskraft (8 Prozent). Es ist geplant, dass diese Zielgröße bis zum 30. Juni 2022 nicht unterschritten wird. Zum 31. Dezember 2017 lag der Frauenanteil in der zweiten Führungsebene bei 16,7 Prozent.