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Gelsenwasser erwirbt Anteile an Gelsen-Net

Gestern hat der Rat der Stadt Gelsenkirchen in seiner Sitzung den Deal abgesegnet: Die Gelsenwasser AG erwirbt – im Rahmen einer Kapitalerhöhung – 25,1 Prozent der Geschäftsanteile der Gelsen-Net Kommunikationsgesellschaft mbH. Die Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH behält mit 74,9 Prozent die Mehrheit an Gelsen-Net.

Ziel der Beteiligung ist es, dass die beiden Gelsenkirchener Unternehmen – Gelsen-Net und Gelsenwasser – künftig kooperieren, dabei die Vorteile und Kernkompetenzen der Unternehmen vernetzen und die vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten zum gemeinsamen Wohl der Gesellschaft(en) einsetzen.

Gelsen-Net liefert als regional verankertes IT-Systemhaus Komplettlösungen für alle IT-Themen in den Bereichen Telefonie, Internet, Standortvernetzungen, Telefonanlagen und Cloud-Dienste und betreibt bereits heute ein eigenes, mehrere hundert Kilometer langes Glasfasernetz in Gelsenkirchen, Bottrop, Gladbeck und Herten. Perspektivisch wollen sich Gelsenwasser und Gelsen-Net als starke Partner vor allem auf den Ausbau dieses Glasfasernetzes speziell im Kreis Recklinghausen konzentrieren. Der Geschäftssitz und der zentrale Unternehmensstandort  der Stadtwerke-Tochter bleibt Gelsenkirchen. Für die Beschäftigten von Gelsen-Net ändert sich durch die neue Gesellschafterstruktur nichts; auch Aus- und Weiterbildung werden auf dem derzeitigen hohen Niveau unverändert fortgeführt.

In der Geschäftsführung von Gelsen-Net wird es im Zuge der Beteiligung eine Veränderung geben. Bernd Mensing, der bisher zusammen mit Thomas Dettenberg Geschäftsführer bei Gelsen-Net war, wird sich nun verstärkt seinem erweiterten Aufgabengebiet als Prokurist bei der Stadtwerke-Gruppe widmen. Gelsenwasser stellt mit Carsten Wick einen zusätzlichen Geschäftsführer, der den künftigen Sprecher der Geschäftsführung Thomas Dettenberg bei Gelsen-Net unterstützen wird.

Der Vertrag steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kommunalaufsicht.

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